Fliegen die Vögel nicht weg?

Nein, denn daf√ľr gibt es keinen Grund. Unseren Sch√ľtzlingen geht es bei uns sogar besser, als es ihnen in der freien Wildbahn je gehen k√∂nnte. Sie bekommen im Falkenhof nicht nur eine medizinische Versorgung, wenn es n√∂tig ist, sondern haben auch jederzeit eine M√∂glichkeit, sich vor Wind und Wetter zu sch√ľtzen. Und unsere V√∂gel bekommen hier jeden Tag etwas zu fressen. In der Natur k√§me es da auf ihr Jagdgeschick an, und der ein oder andere m√ľsste schon einmal zwei Tage fasten, bis er eine Maus erbeuten kann. Ein Jagdflug ist f√ľr jeden unserer V√∂gel √ľbrigens auch meist anstrengender als ein St√ľck seines K√∂nnens auf dem Flugplatz zu demonstrieren.

Solange wir unseren Greifen also diese "Vollpension" g√∂nnen, werden sie bei uns bleiben. SIe gehen sozusagen den Weg des geringsten Widerstandes. Es w√ľrde erst dazu kommen, dass ein  Vogel uns verl√§sst, wenn er uns nicht mehr vertraut, wir ihn also ge√§rgert haben.

Hin und wieder kommt es nat√ľrlich vor,dass ein junger und unerfahrener Flugk√ľnstler sich vom Wind abtreiben l√§sst und nicht mehr zu uns zur√ľckfindet. Jeder unsere Jungv√∂gel tr√§gt im Training also einen Sender, mit dem wir ihn wiederfinden k√∂nnen, falls so etwas passiert. Ist der Sichtkontakt wieder hergestellt, sind die V√∂gel froh dar√ľber, dass sie jemand wieder abholt. Mit steigender Erfahrung k√∂nnen wir dann auch bald auf den Sender verzichten.

H√§tten Sie¬īs gewusst?

Dass Turmfalken und andere Greife die Urinspuren von Mäusen sehen können.

Hinweis:

hunde_verboten.jpgBitte denken Sie daran, dass wir keine Besucherhunde auf unser Gel√§nde lassen d√ľrfen!

Falkenhof-News

Winterpause !

Bis zum 28. Februar 2017 finden keine
Flugvorführungen statt