Lexikon

Fachbegriffe von A - Z

Abtragen: Alle Maßnahmen, die der Falkner ergreift, um seinen Vogel an sich und die Umgebung zu gewöhnen, vom ersten Tragen bis zum Freiflug.

 

Abspringen: Das Wegspringen des Vogels von der Faust des Falkners, weil er sich z.B. vor etwas erschreckt hat.

 

Ästling: Jungvogel, der sich nicht mehr im Horst, sondern in dessen Umgebung aufhält und diese  erkundet.

 

Atzen: Füttern des Vogels  (im Gegensatz zum aktiven Fressen des Vogels, dem Kröpfen).

 

Atzung: Futter des Vogels, beispielweise Eintagsküken, Taube, Maus etc.

 

Balg: Beuteattrappe für den Vogel, die einem Kaninchen oder Hasen nachempfunden ist, also laufender Beute.

 

Bells: kleine Glöckchen an den Fängen des Vogels, dienen der Nahortung.

 

Federspiel: Beutetattrappe für den Vogel, die mit Federn des fliegenden  Beutetieres bestückt ist (z.B. Ente, Krähe, Möwe).

 

Geschüh: die Lederriemen an den Füßen des Vogels. Sie dienen dem Sichern des Vogels auf der Faust des Falkners.

 

Gewölle: unverdauliche Reste der Nahrung, die der Vogel morgens wieder in gepresster Form wieder hinauf würgt.

 

Horst: Das Nest der Greifvögel

 

Kondition: Die körperliche Verfassung des Vogels. Eine hohe Kondition entspricht einem „dicken“ Vogel.

 

Manteln: Das Verstecken des Erbeuteten vor Neidern durch das Auffächern des Gefieders. Familienmitglieder sind dann ebenso unerwünscht wie andere Fressfeinde (Füchse, Milane=).

 

Mauser: Gefiederwechsel des Vogels

 

Nestling: Junger Greifvogel, der noch in seinem Horst sitzt und nicht die Umgebung erkundet .

 

Terzel: männlicher Greifvogel. In Anlehnung an das lateinische tertius, frei übersetzt „ein Drittel“. Die männlichen Greifvögel sind in Schnitt ein Drittel kleiner und leichter als ihre Frauen, die Weiber.

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